Beiträge von Peter Gade

    Guten Morgen zusammen,

    ich vermute, dass die Püttinge undicht sind. Hier sollten sie diese entfernen und schauern, ob an dem Bohrloch eine Lücke zwischen Rumpf und Deck entstanden ist. Das Loch mit flüssigem Harz ausgiessen, so dass die Lücke geschlossen wird und dann das Loch neu bohren, dann sollte es wieder dicht sein. Beim einsetzen der Püttinge mit Sika abdichten. Von innen können sie den Bereich anschleifen und mit Topcoat streichen, um die Poren zu schließen, dann sieht es auch wieder hübsch aus. Wenn sie Fragen haben, können sie mich gerne anrufen. Viel Erfolg!

    Peter Gade

    Hallo Tobias, ja es gibt auch Epoxy ganz ohne Lösemittel. Das Epoxy 105 von West System z. B.

    Kann auch sein, dass du hier schon Osmose hast, dann sollte das Gelcoat komplett runter. Wenn man das nicht vernünftig macht, kommen die Bläschen wieder. Bei den dünnen Stellen mal drauf drücken, wenn das Laminat hier nicht mehr nachgibt als an dem Rest wird das ok sein.

    Kannst mich auch gerne anrufen, wenn du noch Fragen hast.


    Gruß Peter

    Liebe Lis Segler,

    die Zeitschrift „Yacht“ hat vor 2 Jahren in Boltenhagen einen schönen Test organisiert zu dem wir mit einer nagelneuen Lis 6.0 eingeladen wurden.

    In letzter Zeit habe ich öfters die Frage gestellt bekommen, wieso die Lis 6.0 als einziges Boot im Test ohne Maststütze auskommt.

    Alle von uns gebauten Boote werden mit Verstärkungsrippen gebaut, diese Rippen sind unter dem Kajütdach, unter dem Plichtboden und an anderen Stellen zu finden.

    Wir haben damit eine Art Gitterrohrahmen hergestellt, der unseren Booten die nötige Steifigkeit gibt.

    In der Galerie ist ein schönes Video, in dem man die Steifigkeit vom Kajütdach gut erkennen kann. Viel Spaß beim Ansehen.:)

    Hier ist der Link:

    Peter Gade :)

    Lieber Lis-Seglerinnen, liebe Lis Segler, liebe Lis Interessierte in Berlin, Umgebung Berlin und an alle die interessiert sind!

    vom 29. November bis zum 3. Dezember findet in Berlin die „Boot und Fun“ statt. Die Gade Werft und die Lis-Klassenvereinigung sind seit vielen Jahren dabei.

    Anfangs mit nur einem Boot, in den letzten Jahren immer mit 2 Booten anwesend, ist die Ausstellung in Berlin für uns die erfolgreichste Veranstaltung im Jahr.

    Wir konnten in den letzten Jahren viele Neukunden gewinnen, die jetzt mit der Lis-Jolle, Lis-Family oder der Lis 6.0 in den Berliner Gewässern und Umgebung unterwegs sind.

    Wir haben uns überlegt, dass wir die Lis Segler im Berliner Einzugsgebiet besser miteinander verbinden möchten.

    So kann man sich besser austauschen, sich gegenseitig Tipps geben und vielleicht sogar zusammen segeln.

    Dazu möchten wir nach dem Messe Samstag am 02 Dezember 2023 um 19 Uhr zu einem Treffen in einem Restaurant/Kneipe in Messenähe in Berlin Charlottenburg einladen.

    Noch haben wir keine Location, wenn jemand einen Tipp hat, kann er sich gerne bei mir melden.

    Es ist jeder willkommen, der sich der Lis in irgendeiner Weise verbunden fühlt, oder sich für die Lis interessiert.

    Es gibt auch keine Tagesordnung wie bei einem Treffen der Klassenvereinigung, wir möchten , dass sich die Lis Segler kennen lernen und hierbei neue Verbindungen entstehen.

    Im Sommer 2024 würden wir dann gerne auch ein Treffen am Wasser organisieren. Vielleicht hat der ein oder andere ja eine Idee, wo und wann wir das planen können.

    Wir freuen uns auf jeden Fall sehr auf das Treffen und wünschen bis dahin noch eine schöne Segelsaison.

    Um besser planen zu können, bitte ich um Rückmeldung bis Mitte Oktober.

    Freundliche Grüße

    Peter Gade

    Nachtrag: Es gibt schon einige Rückmeldungen, ich hoffe es kommen noch mehr dazu :thumbup:

    Hallo Tobias,

    im Unterwasserbereich würde ich mehrere Schichten Epoxy rollen z. B. VC Tar 2 von International gibts im Bauhaus. Dann hast du eine vernünftige Wassersperre. Im Überwasserbereich würde ich einen 2 K Lack rollen, der verläuft schöner als Gelcoat.

    Gruß Peter

    Hallo Tillman,

    herzlichen Glückwunsch zum Kauf deiner Lis-Jolle. Wenn du mir eine Segelnumer oder Baunummer der anderen Lis gibst, kann ich mal nachsehen, ob ich hierzu einen Namen habe und denjenigen dann gerne mal anschreiben. Wenn diejenigen dann einverstanden sind, kann ich gerne was vermitteln.

    Wenn du ansonsten noch Tips brauchst kannst du mich auch gerne anrufen 0241-562028

    Viel Spaß mit Deiner Lis!

    Peter Gade

    Je größer die Rolle desto besser, muss natürlich noch passen, den Ausschnitt kann man aber auch etwas auffeilen. Und sollte natürlich auch für Drahtseile geeignet sein. Der Original Einlaßblock kostet bei uns 43,60 €

    Gruß Peter

    Kommentar aus dem letzten Lis Anzeiger

    Yacht Test 2022

    Mitte März bekam ich eine E-Mail von einem Yacht Redakteur. Die Yacht wollte einen Vergleichstest machen. Es sollten Segelboote getestet werden,

    die in der 18 bis 19 Fuss Klasse aktuell zu kaufen sind. Die Performance und die Aktualität der Konstruktionen sollten dabei eine untergeordnete Rolle spielen,

    im Gegenteil sollten die unterschiedlichen Konstruktionen gegeneinander segeln und verglichen werden.

    Und wir sollten mit unserer Lis 6.0 dabei sein. Natürlich habe ich sofort zugesagt, das konnte ich mir nicht entgehen lassen.

    Der Termin wurde für Juni in Boltenhagen festgelegt. Da die Zeit für einen Neubau nicht ausreichte, habe ich mit der freundlichen Erlaubnis des Eigners aus der Schweiz seine nagelneue noch nicht ausgelieferte Lis 6.0 für den Test benutzen dürfen.

    In Boltenhagen angekommen haben wir die Lis 6.0 am Abend ins Wasser gelassen und den Mast gestellt. Am ersten Testtag sind wir dann mit ca. 4 Windstärken gestartet. Der Wind nahm dann immer mehr zu, so dass wir am Nachmittag mit bis zu 6 segeln durften.

    Als der Redakteur dann zu uns ins Boot kam, war er sofort begeistert von der Performance der Lis 6.0. Sein Geschwindigkeitsmesser zeigte dann auch knapp 10 Knoten Geschwindigkeit an, damit hatte er nicht gerechnet.

    Kritik gab es auch, das Vorliek der Fock konnten war anfangs nicht richtig durchsetzen. Die hierfür vorgesehene Talje war nicht richtig angezogen,

    hier konnten wir bei einem kleinen Boxenstop nachhelfen. Am zweiten Test Tag bei weniger Wind stand die Fock dann auch wesentlich besser

    Der Niederholer vom Ruderblatt war nicht richtig in der Klemme, dadurch konnte das Ruder aus der senkrechten Position etwas nach hinten zeigen.

    Der dadurch resultierende Ruderdruck war zu hoch, Kleinigkeiten, die wir am zweiten Test Tag auch im Griff hatten.

    Der Test hat uns aber auch gezeigt, dass die verwendete Leine des Niederholers zu viel Reck hat, in Zukunft benutzen wir eine reckfreie Leine.

    Ich bin dankbar für jede Kritik, nur so können wir die Lis immer wieder verbessern.

    Bei der XP 19 ist das Ruderblatt gebrochen, das zeigt wie schwierig die Windverhältnisse bei dem Test waren.

    Anders wie im Test beschrieben ist die Lis 6.0 bei Leichtwind schneller als z. B. die Sailart 19. So mussten wir beim Test mehrmals Fahrt rausnehmen, damit der Fotograf alle Boote aufs Foto bekommt ;)

    Wenn man die Gewichte beider Boote vergleicht, wird schnell klar, dass die Lis 6.0 mit nur 420 kg hier klar im Vorteil ist zur Sailart 19 mit Ihren 800 kg. Und das obwohl die Sailart 2 m² mehr Segelfläche hat!

    Insgesamt hat der Test die Vorteile der Lis 6.0 deutlich gezeigt:

    1. Das leichteste Boot mit nur 420 kg inkl. 80 kg Ballastschwert

    2. 5 Jahre Garantie

    3. Keine Maststütze in der Kajüte, gut zugängliche, gemütliche Liegefläche

    4. Nur 20 cm Tiefgang – Beachen ist hier kein Problem

    5. Toilette optional

    6. Mast stellen kann man ohne fremde Hilfe von der Plicht aus

    Das wichtigste, wie ich finde, ist die Tatsache, dass die Lis 6.0 zu 100 % in unserer Werft in Aachen gebaut wird, die anderen getesteten Boot werden in Polen oder Slowenien gebaut. Das alleine ist natürlich kein Qualitätsmerkmal, ist aber erwähnenswert.

    Denn obwohl die Lis 6.0 in Deutschland gebaut wird, ist sie das günstigste Boot im Test!

    In ca. 200 Arbeitsstunden wird eine Lis 6.0 gebaut, für die XP19 sind z. B. 600 Arbeitsstunden nötig, das wäre mit deutschen Arbeitslöhnen wohl nicht mehr rentabel bzw. bezahlbar

    Wenn man also auch diese wirtschaftlichen Aspekte mit in die Bewertung einfließen lässt, ist die Lis 6.0 das Boot mit dem besten Preis Leistungsverhältnis

    Wenn es noch Fragen zum Test gibt könnt Ihr mich gerne anrufen oder mailen, eine Kopie des Tests wird mit im Anzeiger gedruckt

    Peter Gade

    Hallo Hollis,

    also wir in der Werft sind schwer am basteln :thumbup:

    Wir sind schon wieder voll in der Produktion für die neue Saison und freuen uns auf den Coronafreien Sommer 8)

    Im Sommer wollen wir auch ein Lis Klassen Treffen organisieren, Details kommen demnächst.

    Grüße aus Aachen

    Guten Morgen,

    eine schöne Idee wie ich finde, unsere Lösung war vieleicht nicht unbrauchbar aber etwas umständlicher ;) Daher bin ich immer froh, wenn Vielsegler neue Ideen haben, die man dann auch in der Serie umsetzen kann. Vielen Dank dafür und weiterhin viel Spaß!

    Hallo zusammen,

    hier ist ja eine tolle Diskusion im Gange, das finde ich super, nur so kann unsere Lis immer wieder verbessert werden. Wie Harald schon beschrieben hatte, haben wir bei seiner neuen Lis-Family die Seitentanks von innen noch mal zu laminiert und die Schotts dann mit einem verschließbaren Deckel versehen.

    Wir hatten bisher durch die Styroporkörper zwar genug Auftrieb, damit die Lis-Family unsinkbar ist. Durch die nun wasserdichten Seitentanks erhöhen wir den Reserveauftrieb nochmal deutlich an, was der Sicherheit an Bord zugute kommt.

    Ich finde allerdings, dass zusätzliche Auftriebskörper noch Sinn machen, ob das Styropor oder aufblasbare Auftriebskörper sind spielt eigentlich keine Rolle. Solange die Schotten dicht sind, wie Harald so schön sagt, ist alles gut, aber sollte doch mal ein größerer Schaden am Boot sein, finde ich Auftriebskörper immer noch unerläßlich.

    Diese Neuerung werden wir ab sofort bei allen neuen Booten umsetzen. Die weiteren Änderungen, die Harald an seinem neuen Boot hat sind in der Prüfung.

    Ich wünsche allen Seglern einen tollen Saisonstart

    Peter Gade