Beiträge von stephan_k

    Moin in die Runde,

    recht spontan war ich am verlängerten Wochenende bei perfektem Segelwetter an der Südküste Rügens unterwegs - ein großartiges Revier!
    Trotz der vielen wegen Naturschutz gesperrten Uferbereiche gibt es immer noch unzählige kleine Buchten, Strände und Schilfgürtel, wo man hervorragend zum Übernachten anlegen oder ankern kann.

    Los ging es in der Marina Neuhof, die ich schon vom Dickschiffsegeln kannte und in guter Erinnerung hatte. Leider ist sie für Kleinboote eher nicht zu empfehlen. Die Slipanlage, die auch schon mal bessere Tage gesehen hat und bei der man auch noch rückwärts um die Ecke rangieren muss, kostet sage und schreibe 19,-€, und zwar zweimal! (Ein- und Ausslippen). Parken von Auto und Trailer schlägt nochmal mit 15,-€ pro Tag zu Buche. Und wenn ich wie ursprünglich geplant am Donnerstag dageblieben wäre, um den großartigen Fischimbis zu genießen, hätte ich auch noch 20,-€ Gastliegegebühr zahlen dürfen (Boote bis 8m Länge). Das hab ich mir dann geschenkt...

    Übernachtet habe ich dann kostenlos an oben erwähnten Anlandemöglichkeiten in herrlicher Ruhe und Abgeschiedenheit. Ich habe die ganze Südküste vom Palmer Haken bis Zicker See abgesegelt, mal an Lauterbach, mal südlich von Vilm vorbei... Seedorf kannte ich schon, Baabe ist auch ganz nett. Die Weiterfahrt in den Selliner See hat sich aber kaum gelohnt. Auch hier ist das ganze westliche Ufer wegen Naturschutz gesperrt. Zicker See ist auch ganz hübsch. Am besten hat mir aber die Hagensche Wiek gefallen, eine schöne große Bucht mit vielen Möglichkeiten zum Anlegen...

    Schlussendlich ein sehr empfehlenswertes Revier, ich war sicher nicht das letzte Mal hier...

    LG

    Stephan

    Hallo Peter,

    das finde ich sehr interessant. Mein JK ist von '74 und sollte sich von deinem kaum unterscheiden. Ich habe ursprünglich die Originalbesegelung gefahren und ebenfalls zunächst den Mast im mittleren Loch genau lotrecht eingestellt. Dabei kam mit der normalen Fock eine leichte Leegierigkeit heraus, mit der Genua war das dann aber schon richtig heftig.
    Mittlerweile fahre ich ein anderes Großsegel mit längerem Großbaum und einen leicht nach hinten geneigten Mast. Dadurch ist das Boot mit Genua ziemlich genau austariert und mit der Fock leicht luvgierig.
    Außerdem bin ich im Uni-Sport mit 5 Lis-Jollen unterwegs und habe bei denen (nur normale Fock und originale Lis-Segel) das gleiche beobachtet. Eine der Jollen hat den Mast nach hinten geneigt und funktioniert super, die anderen auch etwa lotrecht und tatsächlich eher leegierig.
    Ich frage mich wirklich, was du anders (vielleicht auch richtiger) machst...:/
    Vielleicht liegt es am Zustand der Segel. Sowohl meine originalen als auch die Segel vom Uni-Sport sind schon ziemlich fertig...
    Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass ich viel alleine und mit wenig Gepäck segle und mein Vorschiff nicht so tief eintaucht...

    Ach so, alle Beobachtungen habe ich hauptsächlich auf Amwindkurs gemacht. Auf der Kreuz ist ein gut austariertes Boot ja besonders wichtig...

    Jedenfalls habe ich daraus abgeleitet, dass die Lis halt so gebaut sind, war vielleicht etwas voreilig...;)
    Würde mich wirklich sehr interessieren, wie es sich bei anderen Lis-Seglern verhält...

    LG

    Stephan

    Die in der Handhabung einfachste Möglichkeit ist wohl ein UV-Schutzstreifen, der auf Unter- und Achterliek genäht wird. Damit bleibt die Fock im eingerollten Zustand immer abgedeckt.

    Ansonsten ist ist Installation eines zusätzlichen Falls am Mast ja auch kein Hexenwerk. Das muss ja noch nicht mal sonderlich stark ausgeführt werden. Oder man nutzt es auch als Spi-Fall. Mir wäre der Umstand mit der Rollfockpersenning aber zu groß...

    Billigste Möglichkeit ist, die Rollfock grundsätzlich nur anzuschlagen, wenn sie gebraucht wird und ansonsten in der Kajüte zu verstauen...

    LG

    Stephan

    Wenn das Boot auf der Backbordseite lag, als ihr das Schwert getauscht habt, dann würde ich mir nochmal genau die Stellen ansehen, auf denen das Boot gelegen hat. Vielleicht ist da von der Polsterung irgendwas verrutscht und es gab versehentlich eine punktuelle Belastung, vielleicht auch direkt auf der Scheuerleiste. Das könnte schon auch einen Schaden im GFK verursachen...

    Weiterhin viel Erfolg!

    LG

    Stephan

    Oh je... =O das ist wirklich nicht wenig...
    Ich habe die Verklebung von Rumpf und Deck im Verdacht, die vielleicht auf einer gewissen Länge aufgegangen ist. Wenn das Boot auf der Seite liegt, ist da ja ordentlich Gewicht vom Boot drauf. Das arbeitet vielleicht, wenn da quasi ein Riss entstanden ist, der aber bei aufrechtem Boot nicht zu sehen ist, weil eben keine Last drauf...

    Eventuell könnte man das Boot mal auf gepolsterte Böcke legen und auf die Seite drehen. Vielleicht sieht man dann von außen, wo es sich öffnet...:/

    Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Suche und hoffentlich auch der Reparatur!

    LG und trotzdem schönes Wochenende

    Stephan

    Moin Bernd,

    das würde ich davon abhängig machen, wie deine Lis segelt. Tendenziell sind die Lis etwas leegierig, was mir persönlich nicht so gefällt. Kippst du den Mast etwas mehr nach achtern, wird das Boot luvgieriger bzw. weniger leegierig, da der Segeldruckpunkt ebenfalls nach achtern wandert. Wenn du den Mastfuß nach vorn verlegst und an den Wanten nichts änderst, wird sich am Segeldruckpunkt nicht allzu viel ändern.

    Hast du im Vorstag eine Spannvorrichtung? Vielleicht reicht es zunächst aus, die Wanten etwas kürzer anzusetzen und das vorn mit dem Spanner auszugleichen. Wenn du zusätzliche Schäkel verwenden möchtest, sollten die gut dimensioniert sein. Da ist ordentlich Zug drauf. Mir ist mal auf einem Kat der Mast runtergekommen, weil ein zu kleiner Schäkel am Want gebrochen ist. Seitdem versuche ich Schäkel im stehenden Gut zu vermeiden und nehme lieber diese Wantenhänger. Damit kann man sich dann gut eine Riggeinstellung ausprobieren, die man mag (bei mir leicht luvgierig)...

    LG

    Stephan

    Moin,

    habe mich vom Leiter unseres Hochschulsports breitschlagen lassen, in diesem Sommersemester einen Anfänger-Segelkurs anzubieten.
    Zu meiner großen Überraschung und Freude darf ich dabei 5 Lis-Jollen benutzen, die die Uni seinerzeit mal für die Segelausbildung der Sportstudenten erworben hat.
    Habe vorher nicht gewusst, dass in Rostock so viele dieser schönen Boote herumliegen. Auf dem Wasser habe ich die noch nie gesehen.
    Die Boote werden seit vielen Jahren durch zwei Bootswarte, die auch Bootsbauer sind, gehegt und gepflegt und sehen entsprechend top aus.

    Ich freu mich drauf...:)

    LG von der Küste

    Moin Fabian und willkommen,

    die Wanten meines Lis JKs haben auch 3mm und ich habe ebenfalls schon darüber nachgedacht, 4mm zu verbauen. Allerdings ist das Rigg generell eher "weich", so dass eine Verstärkung möglicherweise auch nicht viel bringt, zumal man damit ja auch wieder Gewicht nach oben bringt. Ich habe mal von Dyneema für das stehende Gut gelesen und war davon ganz angetan. Umgesetzt habe ich das aber noch nicht. Bisher würde ich sagen, reichen grundsätzlich 3mm, aber bei starkem Wind arbeitet das schon ordentlich...

    Tja, und Segel gibt's beim Segelmacher... Da kann garantiert jeder Lis-Segel bauen. Gut und günstig wird aber schwierig. Auch die Kollegen in Polen rufen mittlerweile saftige Preise auf. Einfach mal verschiedene Angebote machen lassen. Ich fahre mittlerweile nur noch die Genua original und habe für (Starkwind-)Fock und die beiden Großsegel was sehr gutes gebrauchtes von anderen Booten ergattern können. Dafür habe ich aber auch einen anderen, längeren Großbaum... Vielleicht ist das ja auch eine Option für dich...

    Viel Spaß mit dem Boot!

    LG

    Stephan

    Moin Stefan,

    frohes Neues Jahr!

    Sorry, dass ich dich verwirrt habe. Du hast nicht falsch geriggt, sondern ich habe bisher vermutlich nur nicht verstanden, wie es eigentlich richtig bzw. original gemacht werden müsste. Bei mir gibt es diese Rolle am Mastfuß nämlich gar nicht (mehr?) und ich habe mich immer gewundert, warum das Großfall so merkwürdig über dem Lümmelbeschlag herausgeführt wird. Dann wird es bei mir darunter einfach an einer seitlichen Klampe belegt, die vermutlich nicht original ist, sondern wohl vom Vorbesitzer dort angebracht wurde. Das funktioniert eigentlich auch alles ganz gut... Jetzt habe ich aber dank dir gelernt, dass da eigentlich eine Umlenkung am Mastfuß hingehört und verstehe auch, dass es an der Stelle klemmen könnte...

    Ich werde mir das mal zur nächsten Saison genauer anschauen, vielleicht lässt sich bei meiner Lis da noch etwas (mit einer passenden Rolle?) optimieren...

    LG

    Stephan

    Hallo Stefan,

    zu 1) Diese Umlenkung gibt es bei mir nicht. Das Großfall wird direkt auf eine Klampe am Mast belegt. Ich frage mich, wo der Sinn dieser Umlenkung liegen soll. :/

    zu 2) Das hängt sehr von deinem jetzt verwendeten Stagwirbel und der Rollfockanlage ab. Hat dieser bereits eine Rolle für das Fockfall? Dann könnte man das Fockfall quasi vor dem Wirbel anschlagen und die Rolle für die Persenning nutzen. Dann braucht man aber ein extra Vorstag. Ansonsten ist es wahrscheinlich einfacher, eine weitere Rolle am Mast anzubringen und die Persenning mit einem darüber geführten Fall hochzuziehen. Eine Alternative wäre noch, die Lieken der Fock vom Segelmacher mit einem Schutz versehen zu lassen, der sich dann quasi am Ende mit herumrollt. Das habe ich auch schon oft gesehen.

    zu 3) Damit bin ich leider auch gescheitert. Habe versucht, die Fenster mit immer feiner werdendem Wasserschleifpapier und Politur "aufzuarbeiten". Sie sehen jetzt von außen zwar irgendwie gleichmäßiger aus, aber sind nun matt trübe, so dass man nicht mehr wirklich gut herausschauen kann. Da aber immer noch Licht in die Kajüte fällt und damit auch eine Art Sichtschutz von außen gegeben ist, hab ich mich damit arrangiert.

    Viel Spaß noch mit der Lis, ist ein tolles Boot...

    LG

    Stephan

    Wenn du ein etwa gleich großes Ruderblatt bekommst, das genau so stabil aber leichter ist als das originale, sollte das eigentlich nur Vorteile haben.

    Stichwort: Hecklastigkeit...

    Ich glaube aber kaum, dass Alu oder GFK bei gleicher Stabilität so viel leichter sind als das verwendete Sperrholz.

    Eventuell vielleicht ein Carbonfaser-Ruderblatt, aber das ist bei der Lis wohl etwas overkill...

    LG

    Stephan

    Hallo Jens,

    nein, ich meine nicht den Bolzen, mit dem das Schwert montiert ist.

    Der ist ja sehr groß und hat nichts mit dem Schwertfall zu tun.

    Die "Rolle", über die das Drahtseil läuft ist ja der hier besprochene Einlassblock.

    Und dieser hat zumindest bei mir unten einen kleinen (ca. 2-3mm dicken) Bolzen, der diesen Block zusammenhält.

    Man kann diesen kleinen Bolzen im eingebauten Zustand nicht sehen, sondern nur, wenn der Einlassblock ausgebaut wird.

    Bei mir war dieser Bolzen weg, also vermutlich durchgegammelt oder einfach weggebrochen.

    Ich habe dann eine dünne, lange Schraube stattdessen dort montiert. Die Löcher waren im Block ja noch vorhanden.

    Nun funktioniert der Block/die "Rolle" wieder tadellos...

    Dummerweise habe ich kein Foto davon gemacht. Vielleicht kann Peter Gade ja mal ein Foto vom originalen Einlassblock hier einstellen.

    Ich habe im Netz kein Bild davon gefunden, deshalb hier mal ein Bild von einem ähnlichen Block, der auch so einen Bolzen hat.

    LG

    Stephan

    Wenn man sich (viele) Segelboote mit Außenborder anschaut, sieht man den AB meistens links und eher selten mal rechts.

    Die mir bekannten AB mit Pinnensteuerung sind auch alle vom Gasdrehgriff her so gebaut, dass der Bediener rechts davon sitzt und der AB mit der linken Hand gesteuert wird.

    Meiner ist auch links montiert und dort während einer Motorfahrt so fixiert, das mit der Pinne des Ruders gesteuert werden kann.

    Geradeauslauf ist damit überhaupt kein Problem. Selbst bei aufgeholtem Schwert bleibt die Lis auf Kurs.

    Den Motor mittig zu platzieren und so eine "entweder Motor oder Segel"-Situation zu schaffen, halte ich nicht für sinnvoll.

    Der Sinn des Motors ist ja neben dem Gebrauch als Flautenschieber, einen schnell verfügbaren 2. Antrieb zu haben.

    Selbst für den geübten Segler, der auch alle Manöver unter Segeln kann, ist das ein enormer Sicherheitsgewinn.

    LG

    Stephan

    Bei meinem wohl letzten Törn dieses Jahr am letzten Wochenende ist mir etwas passiert, wovon ich hier kurz berichten möchte.

    Nach einer eigentlich harmlosen Grundberührung habe ich versucht, das Schwert etwas aufzuholen. Bei etwas halb aufgeholten Schwert ging plötzlich nichts mehr.

    Das Schwert hing komplett fest und ließ sich weder weiter aufholen noch ablassen. Zunächst dachte ich, dass irgendwas im Schwertkasten klemmt, was aber nicht sehr wahrscheinlich war, denn so flach war die Stelle im Saaler Bodden dann doch nicht.

    Ich bin dann zurück nach Ribnitz gesegelt und habe das Boot auf den Trailer gezogen. Das Schwert war frei beweglich, also konnte das Problem nur noch der Einlassblock im Schwertkasten sein.

    Diesen habe ich dann ausgebaut und tatsächlich war ein kleiner Bolzen, der den unteren Teil des Einlassblockes zusammenhält, schlichtweg verschwunden. Dadurch konnte der Einlassblock auseinanderbiegen und das Schwertfall hat sich zwischen Blockkörper und Rolle so fest eingeklemmt, dass ich große Mühe hatte, es wieder herauszubekommen.

    Als Fazit für das Forum würde ich also gerade bei den älteren Booten empfehlen, diesen Block ab und zu genauer anzuschauen und ggf. zu ersetzen. Wie Peter in einem anderen Thread schrieb, ist ja auch die Leichtgängigkeit der Rolle sehr wichtig.

    Ansonsten war ich überrascht, wie gut ich auch bei halbhohem Schwert noch kreuzen konnte. Das Boot war zwar etwas leegierig, weshalb ich dann die Fock weggerollt habe, aber ich bin gut gegen den Südwestwind mit 3-4 Bft angekommen. Ich bin trotz des einfachen Riggs immer noch sehr begeistert von den Segeleigenschaften dieses alten Bootes...

    Ich wünsche allen einen bunten Herbst und viel Freude beim Werkeln an der LIS.

    Liebe Grüße

    Stephan

    Lieber Karl-Heinz,

    ich möchte dir beipflichten und verstehe ebenfalls nicht die rigoros ablehnende Haltung des DSV. Ich segle sehr viel im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Ja, die Regeln dort sind sehr streng. Ja, es gibt sehr viele Uferbereiche und auch riesige Wasserflächen, die tabu sind. Ich finde das völlig unproblematisch. Selbst die Beobachtung der dortigen Natur aus der Ferne ist immer wieder ein Genuss. Es tut gut zu wissen, dass es immer noch völlig unberührte Flecken in der Natur gibt, in denen der Mensch einfach mal hinten anstehen muss.

    Wenn man die Debatte in den Medien verfolgt hat, wird auch schnell ersichtlich, dass es gar nicht die (Jollen-)segler sind, die am lautesten schreien, sondern vor allem Motorboot- bzw. -yachtfahrer, Kitesurfer und andere eher "spaß"orientierte Wassersportler. Warum der DSV sich da derart engagiert, bleibt fraglich, zumal die bestehenden Häfen sicher nicht wegen eines Nationalparks geschlossen werden. Ich denke, es wäre viel hilfreicher, wenn der DSV sich aktiv in der Gestaltung dieses Nationalparks einsetzt und vor allem für Wasserflächen stark macht, die nur unter Segel bzw. mit Muskelkraft zu befahren sind. Auch dies hat sich in "meinem" Hausnationalpark bestens bewährt. Damit würde der DSV auch ein Zeichen gegen die Verbrennung fossiler Kraftstoffe setzen und tatsächlich aktiv etwas gegen den Klimawandel tun.

    Man darf auch nicht vergessen, dass es in den letzten Jahren nicht zuletzt wegen der Pandemie einen regelrechten Boom im Wassersport gegeben hat, der unweigerlich zu viel mehr Sportbooten auf der Ostsee geführt hat, was sich sicher noch fortsetzen wird. Ich denke, der Sinn des Nationalparks soll ja gar nicht darin bestehen, diese Entwicklung zu bremsen, sondern die "Massen" einfach nur umweltverträglicher zu leiten und zu verteilen.

    Insofern ist die Haltung des DSV sehr bedauerlich...

    Liebe Grüße

    Stephan

    Hallo Tobias,

    ich weiß nicht, ob meine Talje original ist, aber sie ist 6-fach übersetzt und damit geht das ganz gut. (Ich habe auch das 40kg-Schwert.)

    Wichtig ist, dass alle Rollen der Talje wirklich gut laufen! Etwas Sprühöl wirkt da wahre Wunder. Man muss aber schon ordentlich anpacken und ziehen...

    Den Draht habe ich für den Wiedereinbau durch eine Dyneema-Leine der Stärke 6mm ersetzt (ich glaube von Liros). An den Enden habe ich einfach geknotet, obwohl das nicht empfohlen wird. Bis jetzt (über 2 Jahre) hält das absolut fest und funktioniert einwandfrei. Sollte es tatsächlich unterwegs mal brechen, lege ich das Boot auf einer flachen Stelle auf die Seite und habe eine Ersatzleine dabei, die dann (hoffentlich) schnell montiert ist. Letztlich habe ich das Schwert auf diese Weise ja auch aus- und eingebaut (allerdings bei mir im Garten)...

    LG

    Stephan

    Hallo Neelz,

    ich schließe mich dem vollständig an. Das sieht bei mir ganz genauso aus und funktioniert wunderbar.

    Wenn du hinten sitzt und steuerst, taucht das Heck doch noch erheblich ein...

    Auch die Motorleistung sollte völlig ausreichen. Ich habe den 2,5-Viertakter von Suzuki und musste den selbst bei starkem Gegenwind noch niemals mit Vollgas fahren.

    Viel Spaß damit!

    Stephan

    Hallo Jens,

    da ich ein anderes Großsegel fahre und mein Großbaum einen halben Meter länger ist, lege ich diesen einfach auf der hochgeklappten Badeleiter ab.

    Das hat sich für mich bestens bewährt, ist aber natürlich keine Universallösung für alle...

    LG

    Stephan

    Ich möchte die Frage mangels Rückmeldung noch einmal konkreter stellen:

    Hat jemand hier Rand- / Scheuerleisten (z.B. von Fa. Gade) an seinem Boot und kann hier mal ein Foto davon einstellen???

    Vielen lieben Dank!